Was war dieser 3 :1 Erfolg am Sonntag gegen den Fc Erzgebirge Aue wichtig.  Ihn gilt es nun gegen das Schlußlicht  aus Kaiserslautern zu veredeln.  Wer allerdings dachte,  es würde durch diesen Auswärtserfolg ein wenig Ruhe einkehren bei den Löwen muss sich dieser Tage doch arg verwundert zeigen.  Coach Torsten Lieberknecht ging mit all seiner Emotionalität  nach dem Spiel an die Öffentlichkeit.  Das  muss einen stark verwundern , gab es dies doch in der gesamten Amtszeit unter dem Trainer mit Manager Marc Arnold, Geschäftsführer Sören Oliver Voigt und dem 3köpfigen Präsidium um die Herren Ebel, Ottinger und Czech nicht.  Stets wurden alle Themen unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit behandelt.  Warum der Trainer jetzt diesen Weg geht wirft viele Zweifel auf.  Die Krisengespräche und ein halbherziges Statement des Präsidenten auf der Homepage lassen vielmehr erahnen , das hier bald eine große Ära zu Ende gehen wird.   Keiner von uns kennt die wahren Gründe, aber dieser Burgfrieden von Braunschweig scheint mehr als brüchig.  Man muss kein großer Hellseher sein , um zu erahnen , das es spätestens im Sommer nicht mehr in der bisherigen Konstellation weiter gehen wird. Man darf gespannt sein wer den Verein verlassen muss, oder aus freien Stücken geht .  Auf jedem Fall scheint zwischen dem  einstigen Erfolgsduo Lieberknecht / Arnold einiges nicht mehr zu stimmen.  Eine Baustelle , die wir im Moment überhaupt nicht gebrauchen können.  Dem Kampf um den Klassenerhalt ist alles unterzuordnen. Man darf diesbezüglich auf die Stimmung gespannt sein am Sonntag.  Zu hoffen bleibt trotz allem , das sich die Mannschaft von den offensichtlichen Querelen unbeeindruckt zeigt,  an die gute Leistung von Aue anknüpft, und dem Punktekonto 3 weitere wertvolle Punkte zuführt. In Eintracht für Eintracht !

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