Spielberichte

Man kann das so langsam mit den Remis vergessen. (s. letztes Jahr)Nur mit Siegen kommen wir da unten heraus. Wenn wir nicht ganz schnell unsere Tormöglichkeiten nutzen und treffen, dann gehen die Lichter bald aus. Uerdingen mit ihrer Truppe und einem großen Sponsor im Hintergrund will so schnell wie möglich wieder dahin, wo man vor Jahrzehnten schon mal war, ganz nach oben. Im Augenblick passt es aber da auch nicht und es läuft nicht rund. Wenn es uns gelingt mal im Mittelfeld mehr Bewegung zu bekommen und gefährlich über außen kommen, dann ist ein Sieg drin. Aber unsere Abwehr muß auch mal mit der nötigen Konzentration an ihre Aufgaben gehen und endlich in den Zweikämpfen zeigen , wo es lang geht. Es ist Zeit für ein Spiel, hinten zu Null.

Zwar gelang der erste Punktgewinn unter A. Schubert, aber was soll er auch machen, aus Sch...e kann man kein Gold machen. Da werden die besten Möglichkeiten verstolpert, wird sich ein Knoten in die Beine gespielt, fällt man hin oder versucht auf der Torlinie Doppelpass zu spielen. Keiner wagt mal aus 25m ab zu ziehen oder schiebt die Verantwortung weiter. Man muß gegen so eine Gurkentruppe wie Großaspach wirklich mit 3-4 Toren unterschied gewinnen, aber nein, man muß froh sein, das mit Hofmanns Tor wenigsten ein Punkt geholt wird. so kommt man unten nicht raus. Alle Fortschritte die zu erkennen sind bleiben durch viele techn Fehler und fehlendem Tempo auf der Strecke. Bei uns dauert es einfach viel zu lange, bis der Gedanke vom Kopf bis zum Fuß wandert. Es ist schlicht weg zum verzweifeln, was zum Teil an Fehlern passiert. Ob das Drucksituation ist glaube ich kaum. Fehlende Bewegung im Spiel, mal überraschendes im Aufbau, Zweikämpfe 1-1 suchen, es fehlt leider noch sehr viel und der Weg dorthin wird sehr steinig. Man darf den glauben nicht verlieren, darum fahren wir ja auch noch immer zu den Spielen, aber es wird immer enger da unten. Hoffen wir einfach, das uns nach 1 1/2 Jahren der Fussballgott langsam gnädig wird und uns gegen Uerdingen ein Sieg gelingt.

Fast alle der rd. 1300 mitgereisten Fans waren sich einig, trotz gutem Trainer, diese Mannschaft spielt am Limit. Nur wenn es A. Schubert gelingt mit taktischen Mitteln und vielen Umstellungen in der Mannschaft etwas zu erreichen, könnte man Hoffnung schöpfen. Aber so wie sie sich bei 1860o präsentierte, besteht wenig Hoffnung. Zwar waren deutliche Fortschritte im kämpferischen Bereich zu sehen, aber gegen ebenfalls schwache 60ziger reichten 2 Fehler um wieder mal ohne Punkte die Heimreise an zu treten. Für mich gab es nur mit Grimaldi von 60 einen Spieler, der bis zur Auswechselung alles überragte.

Bei uns ist und bleibt einfach ein erheblicher Mangel an Qualität. Spieler wie Hofmann-Bulut oder Krijewski wissen jetzt warum sie keine Stammspieler waren. Es war eigentlich wie immer bei unseren Spielen, der Gegner braucht nur zu warten, wann wir einen Fehler machen und kann dann zuschlagen. Beim 1-0 nach rd. 53 Min. liefen wir gefühlte 8 Min. neben unserem Gegner her und dieser konnte sich locker den Ball zuschieben um dann über die recht Angriffsseite das 1-0 vor zu bereiten. Das 2-0 in der 94.Min war eh scheißegal. Nur so richtig aufgebäumt hat sich keiner. Das pos. an diesem Samstag war, das der ICE der DB mit den Eintracht Fans sehr pünktlich war und alle rechtzeitig hin und zurück kamen. Um 22 Uhr waren wir wieder in Braunschweig.

Jetzt heißt es, bis Weihnachten irgendwie noch Punkte sammeln, um nicht endgültig den Anschluss zu verlieren. Wir können jetzt nur hoffen und an den Fußballgott glauben, das er mit uns ein Pakt schließt und wir noch Punkte sammeln. Es ist auch für uns, die fast alle Spiele auswärts erleben eine schlimme Zeit und es wird einem richtig Bange um unsere Eintracht. Danke SOV und AR für diese Situation.

Das einzig pos. in Meppen war das Wetter und die schnell und gute Rückfahrt, und die Erkenntnis, das Meppen noch eine Klasse besser war als der BTSV. Innerhalb der Mannschaft , passt da wirklich alles? Ich glaube nicht, da muss etwas im Busche sein, was da abläuft und der Vorstand sagt wohl nichts dazu. Im AR sitzt das Übel und im Kubus das Allergrößte. Hat man Pedersen verarscht? glaube langsam ja. Warum spielen junge Leute in der Zweiten? Was ist da passiert? Warum steht unser TW immer noch in der Kiste? Wechsel, warum  passiert da nichts? Gab es einen Herrn, der Eintracht helfen wollte aus Braunschweig, man hat es abgelehnt? Wer im AR gibt die Kontrolle über den Verein vor? Gibt es ein Ausländerproblem ? Fragen über Fragen, keine Antworten immer Stillschweigen und von den Fehlern ablenken. Wo bleibt die sportliche Leitung um da mal richtig zwischen zu hauen. In Meppen ging es dann auch mal um sogenannten Fussball, den Meppen spielte. Wir, oh Graus, hatte mit Fussball nichts zu tun. Was der Valsvik da hinten veranstaltet, ist so grottenschlecht, das es nur eins gibt, raus, Vertrag auflösen und weg damit. Der hat keinen Bock mehr auf Eintracht. Ich auch nicht mehr. Ach ja, wir lagen 0:4 hinten und Danke Meppen, wir haben nur 2:4 verloren. 

  Tabellenletzter und wenig Hoffnung   E N D E

Vor gut 2.600 Zuschauern, davon knapp 500 Fans unserer Eintracht, haben wir mit einem 3–3 nach Toren von Hofmann (32. Min), Bulut (48. Min) zur zwischenzeitlichen 0–2 Führung und Amudsen (74. Min) zum 1–3, bei Gegentreffern von Schäffler (63. Min), Andrist (86. Min) und Kyereh (90.+4 Min) zwei weitere verdiente und fast sichere Punkte verloren und mussten mit einem Punkt nach dem Spiel gegen Wehen-Wiesbaden leben. Ein ganz dicker Fehler von Torhüter Engelhardt vor dem 1–2 und eine fehlerhafte Entscheidung von Amudsen in der Offensive in der 90.+2 Min, die in seinem Platzverweis endete, stehen sinnbildlich für diesen unnötigen Verlust zweier ganz wichtiger Punkte.

Nach stress- und staufreier Anreise, die mit einen Parkplatz vor dem Stadion endete, ging es in die Blechdose von Wiesbaden, die eine kleine Abbildung der Konserve in Paderborn ist. Einziger Aufreger, Zwiebel-Ulli packte im 9er-Bus Mettbrötchen aus. Zum Glück aber ohne Extrembelastung für die Nase. Das Banner der Volkswagenlöwen war durch Sabine und Martin angebracht, das Spiel konnte starten. Eine über das gesamte Spiel bessere Eintracht schaffte es erstmalig in dieser Saison die Überlegenheit in gute Offensivaktionen und Tore umzusetzen. Die Innenverteidigung mit Tingager und dem überraschend (endlich) aufgestellten Valsvik leistet gute Arbeit, was die Außenverteidigung nicht in gleicher Güte leisten konnte. Offensiv ragten Bulut und Franjic heraus und Hofmann hat cool eingenetzt. Leider wurde mit dem Hintern alles wieder eingerissen, was vorne aufgebaut wurde. Vermeidbare Abspielfehler und fehlende Cleverness kosteten den Sieg. Auch die Wechsel des Trainers gingen wie schon im Spiel gegen Zwickau völlig nach hinten los und schadeten mehr als sie nutzten. Erstmalig gab es im Fanblock deutliche Unmutsäußerungen gegen das Umfeld der Mannschaft (in Person gegen Marc Arnold). Wenn vom Zeitpunkt her deplatziert, so doch eine klare erste Ankündigung was da wohl noch kommen wird. Die Rückfahrt verlief wieder völlig reibungslos. Es war sehr still, denn jeder hatte für sich mit dem Endergebnis zu kämpfen. Mit etwas Abstand gab es aber doch einiges Positives, auf das sich aufbauen lässt. Hoffentlich geht es jetzt (insbesondere was die Ergebnisse angeht) schnell voran, bevor der Anschluss ans Mittelfeld verloren geht und ein Verweilen auf einem Abstiegsplatz dauerhaft  bestehen bleibt.

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