Spielberichte

Obwohl verdient mit 1-0 in Cottbus gewonnen, muss man sagen, wer jetzt an die Wende glaubt, sollte ganz schnell zurück denken. Beim 1-2 im Pokal gegen Hertha oder dem 2-0 gegen Jena, glaubten alle, es geht vorwärts. Leider nein. Darum, es waren 75 gute Min., wo nur mehr Tore für uns fehlten, aber 75 Min. war man doch der Meinung, es geht doch. Die rd. 6500 Zuschauer sahen endlich mal einen BTSV, der versuchte, mit aller Macht den 3er einzufahren. Jetzt warten wir einfach das Spiel beim KSC ab, dann sehen wir, ob das Selbstbewusst sein zurück kommt. Es war nur ein Lebenszeichen, mehr noch nicht.

Zum Jahresende stehen 2 Auswärtsspiele an. Erst Cottbus, dann der Karlsruher SC. Sollte man die Punkte per Post hinschicken? Aber dann gäbe es ja 0-5 Tore, also fahrt hin, vielleicht gibt es ja weniger Gegentore. An Wunder glaube ich selbst an Weihnachten nicht mehr. Die Leistungen sind so bescheiden, das man an ein wunder nicht glauben kann. Darum AUCH GLEICH BEIDE SPIELE  ALS VORBERICHT:

Cottbus  wird uns mit Pele Wollitz bis zur 90. Min. an Kampfkraft und Laufbereitschaft überlegen sein, da was zu holen, ist schon immer schwer gewesen. 

In Karlsruhe hängen eh die Trauben hoch. Unvergesslich das 0:7 und die damalige Leistung. Das kann wieder passieren.

Hoffentlich findet A. Schubert die richtigen Leute, die noch etwas Löwenblut haben, allein mir fehlt der Glaube.

Mal schauen, wer von uns vor Ort ist um einen objektiven Bericht abgibt.

Allen ein frohes Weihnachtsfest und rutscht gut aus dem Seuchenjahr 2018

Man kann das so langsam mit den Remis vergessen. (s. letztes Jahr)Nur mit Siegen kommen wir da unten heraus. Wenn wir nicht ganz schnell unsere Tormöglichkeiten nutzen und treffen, dann gehen die Lichter bald aus. Uerdingen mit ihrer Truppe und einem großen Sponsor im Hintergrund will so schnell wie möglich wieder dahin, wo man vor Jahrzehnten schon mal war, ganz nach oben. Im Augenblick passt es aber da auch nicht und es läuft nicht rund. Wenn es uns gelingt mal im Mittelfeld mehr Bewegung zu bekommen und gefährlich über außen kommen, dann ist ein Sieg drin. Aber unsere Abwehr muß auch mal mit der nötigen Konzentration an ihre Aufgaben gehen und endlich in den Zweikämpfen zeigen , wo es lang geht. Es ist Zeit für ein Spiel, hinten zu Null.

Zwar gelang der erste Punktgewinn unter A. Schubert, aber was soll er auch machen, aus Sch...e kann man kein Gold machen. Da werden die besten Möglichkeiten verstolpert, wird sich ein Knoten in die Beine gespielt, fällt man hin oder versucht auf der Torlinie Doppelpass zu spielen. Keiner wagt mal aus 25m ab zu ziehen oder schiebt die Verantwortung weiter. Man muß gegen so eine Gurkentruppe wie Großaspach wirklich mit 3-4 Toren unterschied gewinnen, aber nein, man muß froh sein, das mit Hofmanns Tor wenigsten ein Punkt geholt wird. so kommt man unten nicht raus. Alle Fortschritte die zu erkennen sind bleiben durch viele techn Fehler und fehlendem Tempo auf der Strecke. Bei uns dauert es einfach viel zu lange, bis der Gedanke vom Kopf bis zum Fuß wandert. Es ist schlicht weg zum verzweifeln, was zum Teil an Fehlern passiert. Ob das Drucksituation ist glaube ich kaum. Fehlende Bewegung im Spiel, mal überraschendes im Aufbau, Zweikämpfe 1-1 suchen, es fehlt leider noch sehr viel und der Weg dorthin wird sehr steinig. Man darf den glauben nicht verlieren, darum fahren wir ja auch noch immer zu den Spielen, aber es wird immer enger da unten. Hoffen wir einfach, das uns nach 1 1/2 Jahren der Fussballgott langsam gnädig wird und uns gegen Uerdingen ein Sieg gelingt.

Fast alle der rd. 1300 mitgereisten Fans waren sich einig, trotz gutem Trainer, diese Mannschaft spielt am Limit. Nur wenn es A. Schubert gelingt mit taktischen Mitteln und vielen Umstellungen in der Mannschaft etwas zu erreichen, könnte man Hoffnung schöpfen. Aber so wie sie sich bei 1860o präsentierte, besteht wenig Hoffnung. Zwar waren deutliche Fortschritte im kämpferischen Bereich zu sehen, aber gegen ebenfalls schwache 60ziger reichten 2 Fehler um wieder mal ohne Punkte die Heimreise an zu treten. Für mich gab es nur mit Grimaldi von 60 einen Spieler, der bis zur Auswechselung alles überragte.

Bei uns ist und bleibt einfach ein erheblicher Mangel an Qualität. Spieler wie Hofmann-Bulut oder Krijewski wissen jetzt warum sie keine Stammspieler waren. Es war eigentlich wie immer bei unseren Spielen, der Gegner braucht nur zu warten, wann wir einen Fehler machen und kann dann zuschlagen. Beim 1-0 nach rd. 53 Min. liefen wir gefühlte 8 Min. neben unserem Gegner her und dieser konnte sich locker den Ball zuschieben um dann über die recht Angriffsseite das 1-0 vor zu bereiten. Das 2-0 in der 94.Min war eh scheißegal. Nur so richtig aufgebäumt hat sich keiner. Das pos. an diesem Samstag war, das der ICE der DB mit den Eintracht Fans sehr pünktlich war und alle rechtzeitig hin und zurück kamen. Um 22 Uhr waren wir wieder in Braunschweig.

Jetzt heißt es, bis Weihnachten irgendwie noch Punkte sammeln, um nicht endgültig den Anschluss zu verlieren. Wir können jetzt nur hoffen und an den Fußballgott glauben, das er mit uns ein Pakt schließt und wir noch Punkte sammeln. Es ist auch für uns, die fast alle Spiele auswärts erleben eine schlimme Zeit und es wird einem richtig Bange um unsere Eintracht. Danke SOV und AR für diese Situation.

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