Spielberichte

3:2  Sieg über Arminia Bielefeld nach Treffern Christoffer Totte Nymans und eines Doppelpacks  Domi Kumbelas  bringen 3  weitere Punkte. Mit nunmehr 33 Punkten haben sich unsere Löwen richtig an der Spitze festgebissen. 25 von 27 möglichen Punkten. Die Heimstärke ist schon ein echtes Pfund, auch wenn es gegen unbequeme Ostfestfalen ein schweres Stück Arbeit war, und  wir beim 1:1 durch Christoffer Nymans ein wenig Glück hatten, das der Schiri Domis Handspiel zuvor übersah. Aber diesbezüglich  haben wir auch schon oft genug Pech gehabt.  Auch wenn nicht alles Gold war was glänzte, ist es ein wertvoller Sieg. Die Mannschaft ist nach Rückstand und Ausgleich zurückgekommen. Das kann mental von großer Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf sein. Eine Freude ist es mittlerweile unser Sturmpaar Totte Nyman und den Kumbaman zu sehen. Was der für die Truppe ackert ist eine Augenweide und das Zusammenspiel der Beiden  wird  sicher noch besser werden !!!!! Jetzt muss es gelingen die Mannschaft defensiv und in den Auswärtsspielen zu stabilisieren.  Die Abwehr um Saulo Decarli hat zuletzt ein wenig  die Souveränität des Saisonbeginns eingebüßt, was sicher den häufigen Umstellungen geschuldet ist.. Hoffen wir jetzt , das man zentral an dem Duo Decarli und Valsvik festhält.  Dann werden die Beiden auch bald wieder ein echtes Bollwerk bilden. 33 Punkte, jetzt gilt es mit breiter Brust in den Karlsruher Wildpark zu reisen, zu punkten ,um dann verdient in den kurzen Weihnachtsurlaub zu gehen........

Das war nicht nötig. Vor rund 20.300 Zuschauern haben wir mit 2 – 0 nach Toren von Hedlund (56. Min) und Daube (82. Min) das Spitzenspiel des 15. Spieltags der zweiten Liga verloren. Nachdem uns selber das Quäntchen Glück zur Führung gefehlt hat, waren die Unioner einfach nur effektiv und nahmen die Geschenke der Braunschweiger Defensive dankend an.  Schade, so ist Fußball aber nun einmal. Gerecht wäre ein Remis gewesen.

Nach Stress- und staufreier Anreise hat es sich ein Teil von uns beim Italiener gut gehen lassen. Nach prima Essen und guter Bedienung ging es zum Parkplatz direkt am Stadion. Noch ein Bierchen auf den guten Auftakt der Reise und dann ab auf die Tribüne. Das Banner der Volkswagenlöwen an erstklassiger Stelle angebracht und dann viele vergebene Versuche Kontakt mit Esther Sedlaczek aufzunehmen. Ein mürrischer Ordner hat unserem Christian trotz Betteln nicht zu ihr in den Innenraum gelassen. Also wurde fleißig gesungen und gehüpft. In der ersten Halbzeit war es ein sehr schnelles und intensives Spiel. Es fehlten Chancen und klare Spielzüge, aber was beide Teams leisteten war ein hoher Aufwand. In der zweiten Hälfte gab es dann ab und an Spielzüge und auch Torchancen. Das Ergebnis ist oben bereits erwähnt. Was wieder einmal festzuhalten war, wir konnten in der letzten viertel Stunde keinen Druck aufbauen, keine dicke Gelegenheit mehr erarbeiten. Das ist in den letzten Spielen doch sehr auffällig. Was Aufstellung und Wechsel angeht, nur die Fragen warum Boland und Ofosu-Ajeh am Start und Omladic und Schönfeld auf der Bank und warum der dritte Wechsel erst nach dem 0 – 2 und dann Valsvik in den Sturm wo eh keine Bälle mehr vorne ankamen? Ein Wort zum Torhüter. Hier muss man bei der ganzen Entwicklung der letzten Jahre mal die Frage stellen dürfen, ob wir den richtigen Torwarttrainer haben? Egal, nach dem Spiel noch etwas fachsimpeln auf dem Parkplatz und dann ab in die Heimat. Letzter Aufreger des Tages dann durch Jörg. Zwei Minuten der verzweifelte Versuch die Bierflasche aufzukriegen. Der Öffner wurde schon verflucht. Es stellte sich aber heraus, dass die Flasche schon vor dem ersten Versuch von Uwe geöffnet übergeben wurde. Prost und auf ein Neues mit unserer Eintracht, die noch immer toller Tabellenzweiter ist.

Nicht nur, das dieses Spiel mit 15 Min. Verspätung begann; (waren das die 15 Min. wo wir gepennt haben?) es hätte am besten nicht stattgefunden. Die letzten Fans aus Braunschweig, insgesamt gut 2000, kamen 10 Min. nach der Halbzeit ins Stadion.

Als nach rd. 10 Min. das 1-0 für Eintracht fiel,(Hernandez) sah man erstmal eines der Auswärtsspiele, wie man als Spitzenreiter auftritt. Abgewichst, selbstsicher, breite Brust, hinten gut organisiert und das Mittelfeld laufstark und spielstark. Im Angriff Positionswechsel und immer Richtung Tor.

Dynamo fast ohen Chance. Das ging in der zweiten Halbzeit so weiter. Als vor den 30 000 dann Kumba das 2-0 machte nach 52 Min. War das Ding eigentlich durch, da Dynamo kein Bein mehr auf die Erde bekam. Klinisch Tod. Aber wer Danamo kennt, weiss, die rennen und spielen sich oft in einen Rausch wenn denen mal ein Tor gelingt. Statt das 3-0 durch dicke Chancen zu machen, folgte in der 69. Min der Anschlusstreffer. Was dann passierte in eigentlich nur im Fussball möglich. Innerhalb von knapp 15 Min. stand es dann 3-2 für Dynamo. (3X Kutschke) Unvorstellbar diese 15 Min. Das Stadion stand natürlich Kopf und als der Schiri nach 90 Min. abpfiff, waren wir die sicher geglaubten Punkte los. So waren wir nach Stuttgart, Heidenheim , 95+1 die nächste Spitzenmannschaft die Punkte gegen Dynamo abgibt. Bedröppelt zogen wir von dannen und auch heuteam Sonntag ist man fast noch immer sprachlos. Jetzt muss die Mannschaft schnell die vergorkten 15 Min. vergessen und sehen, das am Derbytag der Kopf wieder frei ist. Alle Kräfte bündeln und volle Lotte am 6.11.drauf. Die Punkte müssen in Braunschweig bleiben.

Kurzzusammenfassung für Teilnehmer:

Rosi war in Halle!!!  Martin hat ge“zuck“t !!!  Thomas, halt die Klappe!!!  Spitzenreiter !!!       Etwas ausführlicher für alle anderen:

Bereits am Samstag ging es für die Volkswagenlöwen zum Auswärtsspiel  am 8. Spieltag ins beschauliche Heidenheim. Am frühen Nachmittag kamen wir im Hotel zum Hirsch an, in dem wir inzwischen Stammgäste sind  und wurden von der Wirtin herzlich begrüßt!  Immer wieder schön dort.

 Nach Bezug der Zimmer ging es los zum Gasthof Lamm, wo wir gemütlich zusammen sitzen und lecker essen konnten. Nebenbei wurde dann noch geklärt, wer bei welchen Auswärtsspielen war. Anhand von Bildmaterial konnten da so einige Gedächtnislücken geschlossen werden. Anschließend suchten wir uns eine Sky-Kneipe, um noch etwas Bundesliga mitzubekommen und landeten in der Fan-Kneipe des FC Heidenheim. Die war zwar überschaubar besucht, aber einige Fachgespräche konnten doch noch geführt werden. Zum Abschluss gab‘s noch eine Runde Likörchen aufs Haus. Man mag uns.  ;-     Am Sonntag wurde ausgiebig gefrühstückt, ausgecheckt und weil wir noch viel Zeit hatten, mal kurz zum Mannschaftshotel auf den Schlossberg gefahren. Dort alles ruhig, also dann doch direkt zum Stadion. Wie schon beim letzten Mal, konnten wir mit unserem Bus bis direkt hinter den Gästeeingang fahren. Sehr angenehm. Nach einigem Geplänkel mit dem Ordnungsdienst am Einlass („Den Beutel müssen Sie abgeben.“ „Das ist ein Turnbeutel, der ist erlaubt.“  „Hier nicht, abgeben.“   Ok. Folgsam den Beutelinhalt in die Jackentaschen verteilt. Leeren Beutel hingegeben. „Der ist ja leer?“   „Ja!“  „Dann brauchen Sie den nicht abgeben.“  Aaaaarghhh!!! ) Auswärtsalltag eben  *augenverdreh*.   Drinnen dann wieder ein bisschen Stress mit dem Fanclubbanner (nicht mit dem Ordnungsdienst, sondern leider mit den eigenen Fankollegen). Aber schließlich war alles geregelt und es konnte losgehen. Zu Beginn hatte Cattiva wieder eine schöne Luftballon- Fähnchen-Konfetti-Choreo vorbereitet. Hab‘s später im TV gesehen, sah richtig gut aus.     Das Spiel wurde von Beginn an von Heidenheim zwar dominiert,  bis zum  1:0 konnten sie aber auch keine zwingende Torchance erspielen. Eintracht sehr zurückhaltend. Auch in der zweiten Halbzeit  Heidenheim das aktivere Team, nun auch mit einigen Torchancen.  Dann hatte Torsten beim Doppelwechsel in der  71. Minute ein glückliches Händchen. Hernandez für Biada und Zuck (Martin hat da auch kurz gezuckt) für Khelifi brachten neuen Schwung ins Spiel und kurz darauf stand Kumbela da, wo ein Stürmer stehen muss und nickte eine Hernandez-Flanke zum 1:1 ein. Das war dann auch der etwas schmeichelhafte Endstand. Aber das sind eben solche Spiele, aus denen du als Spitzenreiter dann mal einen Punkt mitnimmst. Steht man unten, klappt das vermutlich nicht.  Nach Spielschluss ging‘s dann wieder in Richtung Heimat. Wegen des Feiertags konnten ja alle ausschlafen und  so wurde die Rückfahrt ruhig angegangen. Also ruhig bis auf eine Ausnahme, Thomas war einfach nicht ruhig zu stellen ;-).  Nach mehreren Zwischenstopps und einer Kante am Knie (vom Gelaber)  kamen wir am späten Abend wohlbehalten zu Hause an. Spitzenreiter !!!

Es war mal wieder so ein Tag zum vergessen. Erst lange Staus auf der Autobahn, dann für viele lange Staus an der Tageskasse, weil der VFB nicht in der Lage war Karten zu drucken und zu verkaufen. So kamen viel Eintracht Anhänger erst mit gut 35 Min. Verspätung ins Stadion. Ein Zustand, der echt nicht ging. Die ca 900 Eintracht Fans sahen dann in Halbzeit eins ein schwaches Spiel, das von Fehlpässen und techn. Fehlern geprägt war. Ein kapitaler Bock in der Abwehr ermöglichte dem VFB die 1-0 Führun g nach 18 Min. Außer ein paar Flanken hinter das Tor gab er kaum Aufreger. Die umgestellte Eintracht Elf stand hionten zwar stabil, aber nach vorn ging fast nichts. Das änderte sich in Halbzeit 2 doch noch. Mit der Umstellung kam Schwung rein, aber dann der nächste Bock und das 2-0 und das Ding war durch, auch wenn zum Schluß noch 2 dicke Dinger vorhanden waren. 

Bole-Hochscheidtstanden zwar in der Startelf, aber um da zu bleiben bedarf es einer erheblichen Leistungssteigerung. Hier wird es bestimmt im Heimspiel am Freitag gegen Düsseldorf Änderungen geben. Tut Not.  Verloren und schnell abhaken und am Freitag zeigen, warum man vorn steht. Auf der Rückfahrt ging alles glatt und so gegen 2 Uhr war man nach gut 1000km insgesamt wieder in der Heimat.

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