Spielberichte

Jawoll , es geht noch . Hochverdienter 1:0 Erfolg durch einen 18m Hammer  von Kapitän Ken Reichel gegen Union Berlin. Nach 5 vergeblichen Anläufen endlich  wieder ein Heimsieg.  Und endlich das erste Tor des Kapitäns.  Dieser Heimsieg tut allen gut die blau-gelb denken ,lieben ,fühlen und leben. Und wie unglaublich wichtig war er in der äußerst angespanntenn sportlichen Situation.  Man merkte der Truppe , die im 4-4-2 agierte von Beginn den Willen an , diese 3 Punkte mit Macht in der Löwenstadt behalten zu wollen.Dies im  Zusammenspiel mit engagierten Fans im Rücken , sorgte für einen mehr als verdienten Erfolg gegen Unioner , die sich gegen Eintrachts Abwehr um die Hünen Valsvik und Tingager kaum eine Chance rausspielten. Wenn man der Mannschaft überhaupt einen Vorwurf machen kann , dann den aus zahlreichen Chancen nicht das zweite Tor gemacht zu haben . Routinier Domi Kumbela , der einen Treffer verdient gehabt hatte, war bei seiner Chance wohl zu überrascht . Das hätte sich durch Polters Chance kurz vor Schluß fast noch gerächt ,aber wir haben einen Topkeeper !  Alles in allem ein feiner Fußballnachmittag im Tempel mit einer homogenen Löwenelf, aus der man eigentlich keinen Spieler hervorheben sollte ,aber das Auftreten Jan Hochscheidts und Onur Buluts war schon sehr sehenswert.  Zudem ein mehr als erfrischendes Startelfdebüt von  Innenverteidiger Frederick Tingager.  Steve Breitkreutz  wird sich strecken müssen , um Ihn wieder aus der Startelf  verdrängen zu wollen. Jetzt muss es mit breiter Brust nach Fürth zum 6 Punktespiel gehen ,um da möglichst einen weiteren Dreier zu landen, Fürth aber zumindest auf Distanz zu halten.  Dann würde endlich ein wenig Ruhe einkehren.

Im Gegensatz zur bereits schon jetzt fast ausgebuchten Fahrt nach Pauli, waren leider nur einige wenige Volkswagenlöwen bereit, unsere Eintracht in Sandhausen zu unterstützen. Dabei hat doch auch das Stadion am schönen Hardtwald so seine Reize ;-). Und die Fahrt durchs mehr oder weniger verschneite Deutschland, konnte auch die Abenteuerlustigen unter uns gut bedienen. Insgesamt rund 400 Braunschweiger nahmen das auf sich. So viel dazu.

 

Rein fußballerisch gesehen, war die Entscheidung lieber zu Hause zu bleiben, dann wohl doch nicht so verkehrt. Zwei starke Abwehrreihen neutralisierten sich mehr oder weniger gegenseitig. Torchancen Mangelware. Ein Schuss von Kumbela ans Lattenkreuz in der ersten Halbzeit und noch zwei große Chancen der Sandhausener zum Ende der zweiten Halbzeit waren die Highlights.  Die Punkteteilung am Ende gerechtfertigt. Man muss zufrieden damit sein. Da waren wir uns einig.

 

Ansonsten war es kalt, es gab Leichtbier und die Pommes waren ganz gut.

 

Die Rückfahrt mit weniger Schnee, dafür zum Schluss noch mit Stau, aber unspektakulär. Gegen 20:00 Uhr waren wir wieder zurück in Braunschweig. Helau!

 

So, jetzt sind wir nach  dem Heidenheimspiel mittendrin im Abstieg. War die erste Halbzeit noch in Ordnung mit sogar spielerischen Elementen . Dazu 2 dicke Dinger, wobei Zuck das  Ding  machen muss. Es wurde versucht von hinten raus zu spielen, nicht zu bolzen. Aber ohne Ideen.

Der Sieger beim Unentschieden: Martin

Weise Vorhersage tritt ein, erster Treffer von Valsvik für den BTSV

In einer besonders spielerisch  mäßigen Partie trennten sich Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig letztendlich verdient 1:1. Die Führung der Gastgeber durch Möschl in der 12. Minute glich Gustav Valsvik in der 60. Minute vor über 29.000 Zuschauern, davon knapp 1.500 Eintracht-Fans aus.

Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel in Duisburg konnte man der Mannschaft in Dresden den Willen etwas zu reißen absolut nicht absprechen. Spiegelbild des verspäteten Anpfiffs (Hut ab, dass mal an die Fans gedacht wurde, die teilweise schwierige Anreisen hatten) war der Start der Eintracht in die Party. Da war nichts und der Rückstand gegen nicht gerade gute Dresdner war nicht ganz unverdient. Nach etwa einer halben Stunde fing es an besser zu laufen und die zweite Halbzeit sah dann die Eintracht verbessert und besser als den Gegner. In der 60. Minute der verdiente Ausgleich durch einen Kopfball von Gustav Valsvik nach einer Ecke von Khelifi. Allerdings war die Ecke auch das einzig Positive was es von Khelifi zu berichten gibt, der zu Recht ausgewechselt wurde. Ganz anders Samson, der aktuell aus der Mannschaft nicht wegzudenken ist. Bester Mann auf dem Platz. Zum Ende war sogar der Sieg möglich, aber Manni kriegt die Murmel einfach nicht über die Torlinie. Das Experiment mit Yildirim als Mittelstürmer darf übrigens als gescheitert angesehen werden, was aber niemanden verwundern sollte. Mit den zuletzt gezeigten kämpferischen Leistungen sollten wir mit der Abstiegsregion nicht zu tun bekommen, Angesichts der spielerischen Magerkost verbietet sich aber ein Blick in die obere Tabellenregion.

 

Die Volkswagenlöwen sind seit langer Zeit wieder mit einem großen Bus zu einer Auswärtspartie gefahren. War richtig klasse und wir waren super in der Zeit. Keiner war aber wegen der Spielverlegung sauer. Unser Präsi Uwe hatte alles gut vorbereitet und im Griff. Angesichts des Wetters und der damit verbundenen Kälte war die von ihm mitgebrachte und ausgegebene Suppe die ideale Stärkung für alle Mitreisenden. Den Vogel schoss aber unser Hellseher Martin ab. Mit festervÜberzeugung verkündete er im Bus, dass heute Valsvik sein erstes Tor für Eintracht erzielen wird und das per Kopf. Kann sich sicher jeder vorstellen, dass er die Rückfahrt als Grinsefix von Dresden nach Braunschweig verbrachte. Während aus der Heimat die Meldungen von Kanone recht dünn ausfielen, hat unser Hecke das Spiel durchkommentiert. Mensch, Junge, haben wir doch auch gesehen und zwar genauso. Trotzdem einen Dank an den Sky-Gucker, wir haben schmunzeln können.

 

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