Spielberichte

Nach der Niederlage in Ingolstadt peilen wir einen neuen Auswärtsrekord an. Vor Jahren blieben wir nach einem Sieg in Burghausen fast 17 Monate ohne Auswärtssieg bis dann in Verl so etwas mal wieder gelang. Die ewigen Staus auf der Rückfahrt aus Ingolstadt (7 Std. Fahrt ) vermiesten uns den Tag noch mehr. Nicht nur die mehr als mäßige Leistung brachte uns wieder auf die Palme, sondern die klägliche Einstellung in der zweiten Halbzeit. Kein Wille etwas um zu stoßen, Kampfkraft soll es auch geben und das wenige was man zu Stande bringt, wird kläglich vergeben. Die vielen Staus auf der Autobahn hatten uns die Spieler schon im Spiel gezeigt. Wenn nicht bald mal ein Arsch aufreißen einsetzt, wird in ganz kurzer Zeit die gute Arbeit seit 2008 zu nichte gemacht. So auf jeden Fall kann es auswärts nicht weitergehen, da muß man doch mal ion die Tiefe des Kaders gehen, der mit Nationalspielern-Juniorennationalspielern gespickt ist. Da muss einfach mehr kommen und nicht so ein erbärmlicher Auftritt wie gestern oder Pauli oder Leipzig oder Lautern. Habe fertich:::

Jämmerlich abgesoffen

Vor gut 27.000 Zuschauern, darunter etwa 2.500 Eintracht-Anhänger, verlor der BTSV durch ein Tor von Sobiech in der 15. Minute mit 1–0 beim FC St. Pauli.

Die Leistung und der Erfolg gegen Darmstadt entpuppten sich nach dem Spiel gegen St. Pauli als Strohfeuer, dem nun der kalte Wind aus den Niederungen der Liga folgt. Nicht an neue Ufer, sondern mitten im sumpfigen See befindet sich das Team unserer Eintracht.

Es ist fast egal, ob das heutige Spiel für die Kiezkicker ausgegangen ist oder man einen Punkt hätte holen können oder gar drei davon. Gegen einen fußballerisch (technisch wie taktisch) eigentlich nicht vorhanden Gegner, der klar erkennen ließ warum er in Aue verloren hat, der nur Kampf zu bieten hatte, gelang es der Eintracht nur eine Chance herauszuarbeiten. Ein Trauerspiel in jeder Hinsicht was den mitgereisten Fans geboten wurde. Einzig Decarli und Nielsen zeigten das notwendige Niveau und Gikiewicz kann man nichts vorwerfen. Bester Mann bei Pauli war Schiri Sippel, was aber nichts mit der Leistung unserer Jungs zu tun hat oder als Ausrede herhalten kann oder sollte. So einen Gegner schlägt man einfach mit mindesten zwei bis drei Toren Unterschied.

Aufgrund der bisherigen Leistungen und auch der in dieser Partie deutlich sichtbaren Leblosigkeit hat nun leider und für jeden erkennbar der Abstiegskampf begonnen. Es ist zu befürchten, dass bis zum Ende der Saison gezittert werden muss. Da auswärts wohl nichts zu erwarten ist, muss man die notwendigen Punkte zuhause holen. Auf geht’s.

3-1 für Leipzig, verdient. Wenn man sich diese 90 Min. nochmal durch den Kopf gehen läßt, muß man feststellen, das bei unserer Mannschaft z.Z. vieles fehlt. Ein Teil der Spieler scheint völlig ausgebrannt zu sein. (Hat die letzte Saison einfach zu viel Kraft gekostet?) Es fehlt an geistiger Frische- Fehler im Zweikampfverhalten, die Laufwege passen nicht und von spielerischer Klasse sind wir weit entfernt.

Gerade gegen Leipzig trat deutlich zu Tage, wie man sich verhalten muß, wenn man Bä#lle erobern will. Gegner Doppeln, viele Wege gehen und auch der nötige Körpereinsatz darf nicht fehlen. Leipzig machte es vor. Es wir einem Angst und Bange, wenn man sieht, welche Fehler bei uns seit Wochen auftreten. Es zeigte sich ferner, das beiBakenga und unserem Koreaner doch noch etliches fehlt. Wenn es bei Bole nicht richtig läuft, hängt man in der Luft. Von hinten und dem Mittel fehlt kommt da dann zu wenig. Wie es gehen kann, zeite der Anschlußtreffer in der 47. Min. Nur danach fehlte das richtige Aufbäumen um was zu reißen. Es fehlt z.Z. an allen Ecken und Enden, legt bitte ganz schnell den Hebel um, sonst wird die gute Arbeit seit 2008 noch sehr bitter bestraft.

Weiter auf einen Sieg nach 37 Jahren hofften wir, wenn man zum -FCK fährt. Leider war trotz viel Optimismus auch diesmal unsere fast 1000 km lange Reise nicht vom Erfolg gekrönt. Aber wäre ein Sieg auch nicht gerecht gewesen.

Taktik hin und Taktik her, ich kann mich schwarz ärgern, wenn wir gefühlte 1000 Pässe spielen und dann zum Schluß der Ball vom eigenen Torwart wieder neu in Spiel kommt. So baut man kein schnelles Spiela auf und erzeugt kein Flügelspiel und keinen Druck auf den Gegner. Dazu muß man auf den Betze mit Kampfkraft und bedingungslosen Einsatz auftreten.

Dabei kam uns die frühe 1:0 durch Krupper, (für mich mit dder beste Mann in der ersten Halbzeit) sehr gelegen. Leider kamen wir dadurch nicht besser ins Spiel und nach 11 Min. der Asusgleich. Da fehlte einfach die Absprache in der Abwehr . Bole hätte kurz vor der Pause die erneute Führung machen müssen, leider nein. Halbzeit 2, berec htigter Elfer, 2-1 für Lautern. Dann so ab Min. /0 nach div. Auswechselungen kam endlich mal Dampf von unserer Seite, aber leider ohne Erfolg. Das man sich dabei Konter einfährt ist klar. aber Lautern schwach im Abschluß.

Correia macht ein hervorragendes Spiel in seiner Heimat und  fühlte sich offenbar sehr wohl auf ddem Betze. Bole nicht so präsent wie sonst und auch Dogan hatte nicht seinen besten Tag. Nun muß gegen Bochum auf jeden Fall unser Spiel schneller und durchdachter werden. Aller Anfang ist schwer in der neuen Saison und Heimspiele sollten jetzt erst rec ht gewonnen werden. Mit leeren Händen kehren wir Heim, aber bein nächste Auswärtsspielder wird ein Auswärtssieg unser sein.

 

Außer die Einwechslung der Neuverpflichtung aus Südkorea, der für etwas Bewegung sorgte und dem Tor von Nielsen gibt es nichts positives von diesem Spiel zu berichten. Glück und 2 Runde ,dazu ca. 260.000 Euro, ist alles  gut für den Verein.

© volkswagenloewen.de 2004-2013