Spielberichte

Jetzt sind auch wir von unserer 2 Tagestour aus Freiburg zurück und die Punkte mußten wir in Freiburg lassen. Bei frühlingshaften Temperaturen hatte unsere Eintracht wohl doch Abstiegsangst im Kopf und so kam man in den ersten 30 Min. überhaupt nicht ins Spiel, wobei das Selbsttor in so einem Spiel bestimmt die Beine schwer machte. Man kassierte dann promt kurz nach der Pause das 0-2 und die Messen war da eigentlich gesungen. Man bäumte sich auf, hatte einige gute Tormöglichkeiten, aber die lies man liegen. Freiburg hatte dann ach mehrfach die Möglichkeit das Ergebnis nach oben zu schrauben, aber Davari war nicht zu überwinden. Vom kämpferischen kann man keinem einen Vorwurf machen, aber irgendwie war es ein Tag zum vergessen, wenn nicht das Wetter so schön gewesen wäre.

Jetzt wird es ganz schwer da unten raus zu kommen, aber den Bayern sollten wir am Samtag schon ein paar Eier ins Nest legen.

 

 

1:1 Das tat weh???

Zu meiner eigenen Schande muss ich erst einmal gestehen, dass ich diesen Nachbericht zum Spiel eigentlich schon am Freitagabend fertig gestellt hatte.

Nur noch Torschützen, Torfolge, evtl. Platzverweise, galt es abzuwarten und einzubringen.

Die Anfangsschlagzeilen waren entweder „Wieder dem Abstieg etwas näher gekommen“ oder

„Das Wunder beginnt real zu werden“.

Doch bei unserer Eintracht sollte man wirklich erst mal die 90 zu spielenden Minuten abwarten, was dann wirklich zu sehen ist.

Zur Strafe darf ich jetzt wieder von Neuem anfangen und das tut richtig weh, wenn man weiß, dass ich für solch einen ausführlichen Bericht etwa 5-6 Stunden (1.Fingertechnik) meiner geliebten  Montagsarbeitszeit in Anspruch nehmen muss (bleibt die zu tuende Arbeit heute halt mal liegen).

Doch diese Pillenelf, der Punkteverlust und das Schiedsrichtergespann bereiteten mir noch weitaus mehr Schmerzen, als mir mein großer roter Zeh am Samstagnachmittag verursachte.

Vor allem Vrancic dürfte nach einem groben, rüden mit aller Absicht gewolltem Foul von Embre Can noch heute aussehen, als wäre „ER“ gegen ein unbeleuchtetes Nudelholz gelaufen!

Auch unser Trainer hatte nach Meinung des Schiedsrichters und des 4. Mannes nicht die richtige Übersicht, drum gaben sie ihm kurzerhand einen besseren Aussichtsplatz, damit er die Dinge besser verfolgen konnte.

Der Gipfel des Irrsinns: Nach einem wiederholten rotwürdigen Foul an Boland, zeigte Leverkuseners Spahic echten guten Sportsgeist spielte weiter und gab noch einen Stinkefinger als Zugabe dazu.

Handelfer; ja oder nein, sah halt Correia etwas unglücklich aus.

Doch ansonsten sahen 3.000 mitgereiste Fans eine unglaublich geile 2. Halbzeit unserer ehemaligen 3. Liga Kicker (9 Mann!), die sich zum wiederholten Male voller Leidenschaft und

mit aller Macht gegen den Abgang in die 2. Liga wehren.

Besonders erwähnenswert: Dass Sahnetor von Reichel (47min.) sagte mir „Zwiebelulli“ schon beim warm machen (Schusstraining Reichel) voraus!

Was, könnte man fragen, hat der liebe Fußballgott noch mit uns vor?

Wo um Himmelswillen war „ER“ in der 84 Minute. Bei der scharfen Hereingabe von Hochscheid und dem sehenswerten Schuss von Bole in der 92 Minute. Wo?

Er hat sicherlich noch ganz Großes mit uns vor, in Hoppelheim am letzten Spieltag, wo wir uns letztendlich retten werden!

Bleibt noch zu erwähnen, dass unsere Businsassen, insbesondere die im Hinterbus, sich stimmengewaltig und textsicher auf unseren Derbygegner einstimmten.

Und diesem Gegner tun „Wir“ am kommenden Sonntag dann mal so richtig weh!  

Vor knapp 62.000 Zuschauern, davon gut 5.000 Anhänger unseres BTSVs, gewann der FC Schalke 04 durch Tore von Gortzka (17. Min.), Huntelaar (65. Min.) und Szalai (90. Min.) bei einem Gegentreffer von Kessel (82. Min.) mit 3 – 1. Theuerkauf holte sich dabei seine zehnte gelbe Karte ab und hat nun ein Spiel Pause.
Außer den Fakten lohnt ein Bericht nicht. Wäre es das erste Spiel nach der Partie gegen Nürnberg gewesen, hätte jeder gemerkt, dass dieses Spiel der Genickbruch für unsere Truppe war. Es lagen aber Spiele dazwischen, in denen die kämpferische Einstellung vorhanden war und der Tiefschlag als verdaut angesehen werden konnte. Seit gestern fällt es nun aber selbst den Treuesten der Treuen schwer an das Wunder Klassenerhalt zu glauben. Einzig Marcel Correia ragte mit einer topp Leistung heraus, war aus meiner Sicht sogar der beste Mann auf dem Platz. Daher möchte ich seine Analyse zum Spiel hier wiedergeben. Sie ist auch sehr passend.  „Wir müssen die wenigen Chancen, die wir haben, konsequenter reinmachen. Wir müssen in den Zweikämpfen präsenter sein. Wir müssen den Ball besser behaupten, bessere Ballstafetten in den eigenen Reihen haben. Wir haben heute viel vermissen lassen.“
Ansonsten entwickeln sich unserer Auswärtsfahrten mehr und mehr zu Bildungsreisen, die wohl bald einer staatlichen Förderung würdig sind. Beim einzigen Tunnel der Fahrt wurde so allen Teilnehmern mit goldenen Stimmen musikalisch erklärt, dass wenn man in einen Tunnel fährt es dunkel wird und wenn man wieder raus fährt es hell wird. Sabine freute sich noch viele Stunden über die Information, dass das Dach der Veltins Arena geöffnet sein muss, wegen Waldbrandgefahr (???!!!). Unser Hecke hat wie angekündigt einen edlen Tropfen im Gepäck gehabt. Erkenntnis, dieser hat wie viele Medikamente Nebenwirkungen, wenn er mit anderen Mitteln und überdosiert eingenommen wird. Währen viele Beteiligten den edlen Tropfen genossen haben, gab es einen Experten für ein gewagtes Experiment. Nach gut Bierchen und einen Schluck aus der Pulle (drei- bis vierfache Menge der üblichen Portion) wurde mit einem Wein nachgespült. Ergebnis: bereits in Höhe von West-Peine wurde beim privaten Taxidienst angerufen und mitgeteilt, dass mein gleich am Ziel, in Süpplingenburg, sei. Für alle die Info, dass das Taxi eher als wir am Zielort war. In den (Unterrichts)Pausen wurde dann in Erinnerungen geschwegt. In kleiner Gruppe gedachte man der unvergessen Fahrt nach Ingolstadt und den vollbrachten Aufstieg. Hier stellte sich wieder Gänsehaut ein und die Emotionen spürte jeder in sich.
Eins, das ist klar, beim nächsten (Auswärts)Spiel sind wir wieder da. Wir hoffen alle weiterhin auf Erfolge unserer Eintracht.
 
 
Achtung, die Mainzer kommen,
aber keine Angst, Jagdzsenen wie vor einigen Jahren als der Mainzer Torwart Wache eine jungen Zuschauer vor laufender Kamera auf der Tribüne in sicher nicht friedlicher Absicht nachstellte sind nicht zu erwarten. Inzwischen hat der Club auch einen Trainer, der deutlich besser mit Emotionen umgehen kann und das wirkt sich auch auf die Truppe aus.
So sehr wir uns alle über einen Sieg im Heimspiel am Dienstag auch freuen würden, unsere Elf müsste schon eine hervorragende Leistung abliefern. Der Gast aus dem Weinbaugebiet ist inzwischen eine gefestigte Größe in Liga eins und stellt eine geschlossene Einheit auf sehr gutem Niveau dar. Die Mainzer zeichnet auch eine hohe Kontinuität in der Leistung aus. Das gilt innerhalb eines Spieles, aber auch auf die Saison betrachtet. Sicher ein Ergebnis der guten Trainerarbeit. Dem Coach werden Wechselgerüchte zu dem Knappen nachgesagt. Lohn der aktuellen Situation bei den 05ern.
Warum sollte aber der inzwischen schon lange erwartete Dreier nicht doch für uns zustande kommen. Die prima Kulisse und die abendliche Atmosphäre unter Flutlicht kann nur positiv wirken. Wenn endlich mal die Führung gelingt und längere Zeit gehalten werden kann, wird auch das notwenige Selbstvertrauen wiederkehren. Also los ihr Löwen, kämpft und schießt ein Tor.
 

 

 

A2 gesperrt, damit keine Punkte nach Braunschweig kommen.

Bericht folgt in Kürze

Um 7:30 Uhr begann die Tortour nach Stuttgart. An die man sich später 
als einer der Fahrten erinnern wird die mit extrem viel Spaß verbunden 
war. Was vornehmlich für die Hin und Rückfahrt gelten sollte. Aber der 
Reihe nach. 
Es begann damit das unser Präsi bei den vielen Nachrückern nicht mit 
soviel geballten Bierdurst gerechnet hätte. Deshalb hatten wir zu wenig 
von dem leckeren Gerstensaft unserer Haus und Hof Brauerei an Bord. 
Also mussten wir in Göttingen bei real Nachladen. Unser Präsi ist mit 
seinem Betreuer in den Markt gestiefelt, und kam doch tatsächlich mit 
ASTRA und DITSCHE Pils zurück. Was will man auch erwarten wenn man 
einen Weintrinker zum Bier holen schickt?
Als wir die Fahrt fortsetzten gab es erst mal das Rundum Sorglos Paket 
mit Kaffee, Kuchen, Schnitzel, Luffen und Bremsklötze. Dafür meinen 
großen Dank an Jörn, Ulli, Zeiling und Kanone. Die Hinfahrt verging wie 
im Flug. Es wurde viel Gelacht und etwas Getrunken. Und jeder Tunnel 
besungen. War er auch noch so kurz. Ingo wurde wegen seines Roten T-
shirts erst mal von Mutti eingenordet. Die sich er wieder beruhigte als 
Ingo sein Anti Hanoi Pullover überzog. Kurz vor Stuttgart hatte dann 
Timo seinen großen Auftritt. Er versuchte sich an den allseits 
bekannten Liedgut Oh Helene. Was aber wegen Textunsicherheit oder 
ein paar WoPi`s zu viel scheiterte. Kurzerhand wurde das Lied um 
getextet. Was etwas besser klappte. 
Dann sind wir bei strahlenden Sonnenschein ins Stadion gegangen. 
Das Spiel plätscherte so im Mittelfeld dahin. Kaum Torraumszenen auf 
beiden Seiten. Dann in der 24 Minute kam Hochscheit im Strafraum frei 
zum Schuss und Hämmerte den Ball in den Winkel. Wer aber jetzt aber 
dachte die Führung würde uns Sicherheit bringen und Stuttgart 
verunsichern, der sah sich getäuscht. Eintracht überließ den 
Stuttgartern das Spiel. Und es kam wie es kommen musste der ganz 
Starke Boka konnte unbedrenkt Flanken. Der anschließende Kopfball 
wurde kurz hinter dem Fünfer verloren und Maxim konnte keine sechs 
Minuten nach der Führung ausgleichen. Aber es kam noch schlimmer. 
Keine fünf Minuten nach dem Ausgleich wurde Harnik am Strafraum von 
drei Braunschweigern nicht angegriffen, vor allem Bellarabi sah dabei 
Alt aus und Nagelte den Ball unhaltbar ins Tor. Wer nun dachte 
Eintracht gibt nach der Pause Gas der sah sich getäuscht. Die 
Stuttgarter wahren Spielbestimment. Was vor allem an den schlechten 
Pässen und auf der Ballannahmen einiger Spieler auf Kreisklassen 
Niveau lag. Wie man es richtig machte zeigte einmal mehr Stuttgarts 
bester Boka. Der den Ball aus ca. 1,50 Meter Höhe mit dem Fuß sauber 
herunter holte. Keiner im Stadion wusste von welchem Teufel Davari 
geritten wurde als er Harnik ohne Not an der Außenlinie umwarf? Der 
Schiri zeigte sofort auf den Punkt. Aber Davari machte seinen Bock 
wieder weg und parierte glänzend gegen Gentner. Geht der Strafstoß 
rein, bekommen wir wohl noch zwei. Wer an den Weckruf glaubte, sah 
sich erneut getäuscht. Die Stuttgarter gaben weiter Gas. Falls es mal 
etwas Entlastung gab. Wurde sie vertendelt. Als Beispiel soll herhalten 
als Kumbela völlig Frei und ohne Gegenspieler mit dem Ball ins aus lief. 
Eintracht kam erst besser ins Spiel als Stuttgart Boka raus nahm. In 
der 82 Minute kam nach einem Eckstoß von Vrancic der durch Kumbela 
verlängert wurde, der Ausgleich durch Bicakcic. Vrancic wird bestimmt 
sagen der war so gewollt. Aber es sah mir eher nach Glück aus. Aber 
egal Tor ist Tor. Und auch wenn Bellarabi und Kumbela die Vorarbeit zu 
den Toren leisteten, wahren sie für mich die Schwachpunkte im Team. 
Und hätten Ausgewechselt werden müssen. Von den sogenannten 
Führungsspielern muss einfach mehr kommen. Aber genug mit der 
Kritik sie wird eh nicht gerne gehört.
So nahmen wir einem am Ende aufgrund der zweiten Hälfte einen 
Glücklichen Punkt mit nach Hause. Wie heißt es so schön? Zum Leben 
zu wenig und zum Sterben zu viel!
So ging es auf die lange Heimfahrt. Wo wir erst mal ein Ditsch 
probierten. Aber die Gülle kann man echt nicht Trinken. Aber zum Glück 
hatten wir noch ein paar WoPi's gebunkert. Für viele Lacher sorgte der 
Bachelor mit seiner neuen Frisur geschnitten von Sachsen Paule und 
modelliert mit 3 Vita Taft! Was ihm aber keine Rose einbrachte. Als wir 
die letzte Rast in Kassel machten, hat sich Zeiling im Restaurant erst 
mal den Vorrat an Bratkartoffeln gegönnt. Wonach er bei Weiterfahrt in 
ein eineinhalb Stündiges Verdauungskoma viel. Um ca. 1:30 Uhr wahren 
wir wieder in Braunschweig zurück.
Wer bei dieser Fahrt nicht dabei war hat echt was verpasst. In diesem 
Sinne.

Blau Gelbe Grüße,
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