Spielberichte

Eintracht und Borussia Mönchengladbach trennen sich am Ende leistungsgerecht mit 1:1.Beide Keeper leisteten sich zwei haarsträubende Eigentore ,wobei Gladbachs Keeper noch den I-Punkt setzte.Die Löwen ,angetrieben durch die bärenstarken Pfitzner und Nielsen sicherten sich so gegen ambitionierte Gäste einen Punkt ,der auch wenn man sich 3 gewünscht hatte, am Ende noch ganz wertvoll werden kann.Zumal die Ergebnisse des spieltages das Team in Schlagdistanz halten.Nun geht es ohne den gelbgesperrten Mirko Bole Boland ins Schwabenland.Dort gilt es etwas zählbares mitzunehmen,um eine  Woche später die Millionenkostenstelle aus der Häuseransammlung rund ums Werk am Allerkanal  in der Höhle der Löwen begrüssen zu können.

 

Unfassbar, Traurig,  Ernüchtern,

auch einen Tag danach fällt es einen wirklich schwer

meiner wahren Gefühlslage, Gemütslage, Einblick gewähren zu lassen

und die Mannschaft nicht völlig in der Luft zu zerreißen.

Jeglichen passenden, respektvollen Kommentar zum Spielablauf

unseres geliebten BTSV zu schreiben spare ich mir deshalb heute lieber.

So etwas muss man Live miterlebt haben,

um das grade erlebte dann auch nicht zu kapieren

Da fehlen selbst mir die passenden Worte.

Da schaut man nach Abpfiff nur noch bedröppelt ins weite Rund

schaut seine ebenso fassungslosen Nachbarn an,

alle mit den selben leeren, trostlosen Blick und mit der

immer wieder kehrenden Aussage „So etwas habe ich noch nie erlebt“

und um Ehrlich zu sein,

auf so etwas kann man auch rein gänzlich verzichten!

Jetzt heißt es für uns Eintrachtfans wieder einmal

bis mindestens nächstes Wochenende mit einer Narrenkappe herum zulaufen.

Doch eine Eselsmütze setze ich mir nicht auf,

die gebe ich  dankenswerterweise an Kumba weiter,

Er hat „SIE“ sich wirklich verdient!

T.L. Presseaussage: Wir haben auch wieder

in solch einen Spiel wieder wichtiges gelernt.

Stößt bei mir dann aber doch Sauer auf.

Ja, was lernen die(ich) den daraus ?

Das man die Murmel auch mal aus 11m

reinmachen darf, sollte, muss, um ein Spiel zu gewinnen?

T.L. : „Wir spielen nun mal in der Stärkten Liga der Welt“

Wenn das wirklich so ist und „Sie“ als solche weiterhin gelten darf

müssen wir leider schweren Herzens absteigen.

Ich spreche der Mannschaft beileibe nicht die nötige Leidenschaft

oder gar den Willen ab alles zugeben um drin zubleiben,

aber es reicht letztendlich nun einmal nicht.

Und grade deshalb sollten wir alle verbleibenden Spiele unsere Eintracht

im „Freudenhaus“ Bundesliga voll auf genießen

BGG Kanone

Egal ob es Regnet oder Schneit, unsere Eintracht bringt mal wieder 
keine Punkte aus Frankfurt Heim!

Eines mal vorweg, für mich war dass das schlechteste Spiel der 
bisherigen Saison. Kein Kampf keine Körperspannung null Einstellung 
und wie es für mich aussah auch keine Lust. Das sah Überhaupt nicht 
nach Fußball aus. Nach Bundesliga Fußball schon mal gar nicht. Die 
Woche vor dem Spiel hörte man noch aus Eintracht kreisen die 
Mannschaft hat jetzt begriffen worum es geht. Begriffen vielleicht, aber 
Verstanden? Man ist überhaupt nicht in die Zweikämpfe gegangen und 
eine Gelbe Karte gab es auch nicht. Mit so einer Einstellung hat man im 
Abstiegskampf keine Chance.

Das Wichtigste zuerst. Es war saumäßig kalt, aber keiner musste mir Erfrierungen in Krankenhaus.
Nachdem wir bei -10 Grad in Braunschweig vom Tempel losgefahren sind, waren wir damit beschäftigt die Bier und Cola Kisten aufzutauen. Poppi war so nett, obwohl er selber mit dem Sonderzug gefahren ist, uns die Getränke vorab bereitzustellen. Dadurch standen diese natürlich länger draußen als es bei dieser Witterung nötig gewesen wäre. Dafür hatten wir bis zur Ankunft immer gut gekühlte Gerstenkaltschalen.



Obwohl wir, dank an Bernd Müller persönlich, sehr pünktlich in Bremen angekommen sind, konnten wir erst kurz vor Spielbeginn die Tribüne betreten. Erstens wollten wir uns an einer Imbissbude verpflegen, was allerdings nicht so geklappt hat, da die mit unseren Bestellungen etwas überfordert waren. Bei 3,10,-€ für eine „Currywurst“ (Bratwurst mit Ketschup) kann man aber auch nicht viel verlangen.
Wo wir schon mal bei überforderten Servicekräften sind, komme ich zu Zweitens. Der Einlass für die Gästefans war eine reine Katastrophe! Ein Eingang für 4000 Fans, die sich durch 4 Schleusen drücken mussten. Hierbei sind mehrere Fans teilweise an der ersten Schleuse in die Absperrungen gedrückt worden.
Einen so schlechten Einlass hab ich bei allen Auswärtsspielen in der ersten Liga noch nicht erlebt.

Vor 28.000 Zuschauern, darunter knapp 2.000 Anhänger unserer Eintracht, setzte es eine nicht zwingend notwendige Niederlage in Augsburg. 23. Min. Verhaegh (Elfmeter), 30. Min. und 33. Min Hahn zur 3:0 Halbzeitführung, sowie 48. Min. Oehrl und 75. Min. Altintop zum 4:1 Endstand waren die Torschützen.

Die Fans unseres BTSV wurden freundlich begrüßt und erhielten als Geschenk Lebkuchen. Im Stadion selber wurde dann als weiteres Geschenk vom Gastgeber zwischen Harz und Heideland gespielt. In der 15. Min. schenkten die Braunschweiger den Lebkuchen bei der ersten Ecke der Augsburger zurück (die Art und Weise war einfach nur scheiße).

In der 20. Min. musste Bellarabi raus und Kruppke kam. Sein Rückpass in der 22. Min. in den eigenen Strafraum war das nächste Geschenk. Schiri Knut Kirchner schenkte den Augsburgern eine aus dieser Situation entstandenen, aber zumindest doch fragwürdigen Elfmeter. Nicht nur aufgrund dieser Szene muss man Kruppke wohl das Auslaufen seiner tollen Karriere bescheinigen. In der 33. Minuten war es dann Theuerkauf, der das nächste Geschenk verteilte. Wie eine Figur aus dem Augsburger Puppentheater irrte er bei einer Flanke durch den eigenen Sechszehner und gewährte Hahn freie Schussbahn. Auch hier bleibt festzuhalten, dass nicht nur wegen dieser Aktion Theuerkauf auf der Außenverteidiger Position eine Fehlbesetzung ist (wie auch schon in München). Braunschweig war gut im Spiel, bis zu dieser unerklärlichen Aktion von Kruppke. Man darf danach jedoch nicht so auseinanderbrechen. Ein möglicher (Teil)Erfolg wurde in 10 Minuten stümperhaft verschenkt. Auch beim dritten Tor schenkte man in der Abwehr ab, indem man nur die Zuschauerrolle bei Hahns Tor einnahm.

Die zweite Halbzeit wurde dann wieder positiver gestaltet. Kumba war für den indisponierten Boland gekommen und unser Team versuchte es mit zwei Spitzen. Der beste Braunschweiger Feldspieler, Oehrl, erzielte dann ein schönes Tor zum Anschluss. In zwei weiteren Situationen wäre mit etwas mehr Glück der zweite Treffer möglich gewesen. Es sollte nicht sein. Bereits nach einer guten Stunde hatte Lieberknecht den dritten Wechsel vollzogen (Korte für Kratz). Mal eine mutige Entscheidung. Half aber nichts. Wäre mit Davari nicht der beste Braunschweiger zwischen den Pfosten gewesen, wäre die Niederlage bei den vielen Kontermöglichkeiten der Augsburger höher ausgefallen. In der 75. Minuten schenkte Oehrl dann den Ball leichtfertig her. Altintop sagte danke und netzte ein. Festzuhalten ist, dass man als Bundesligist Geschenke auch annehmen muss. Die Augsburger taten es.

Ansonsten haben wir uns auf der Tour die Stimmung nicht vermiesen lassen. Es wurden wichtige Gespräche zur Anschaffung eines Dixiklos geführt, um den Drang Mitreisender gerecht werden zu können. Auch traditionelles Liedgut wurde den Gegebenheiten textlich angepasst. Auf ein Neues in 2014.

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