Vor 28.000 Zuschauern, darunter knapp 2.000 Anhänger unserer Eintracht, setzte es eine nicht zwingend notwendige Niederlage in Augsburg. 23. Min. Verhaegh (Elfmeter), 30. Min. und 33. Min Hahn zur 3:0 Halbzeitführung, sowie 48. Min. Oehrl und 75. Min. Altintop zum 4:1 Endstand waren die Torschützen.

Die Fans unseres BTSV wurden freundlich begrüßt und erhielten als Geschenk Lebkuchen. Im Stadion selber wurde dann als weiteres Geschenk vom Gastgeber zwischen Harz und Heideland gespielt. In der 15. Min. schenkten die Braunschweiger den Lebkuchen bei der ersten Ecke der Augsburger zurück (die Art und Weise war einfach nur scheiße).

In der 20. Min. musste Bellarabi raus und Kruppke kam. Sein Rückpass in der 22. Min. in den eigenen Strafraum war das nächste Geschenk. Schiri Knut Kirchner schenkte den Augsburgern eine aus dieser Situation entstandenen, aber zumindest doch fragwürdigen Elfmeter. Nicht nur aufgrund dieser Szene muss man Kruppke wohl das Auslaufen seiner tollen Karriere bescheinigen. In der 33. Minuten war es dann Theuerkauf, der das nächste Geschenk verteilte. Wie eine Figur aus dem Augsburger Puppentheater irrte er bei einer Flanke durch den eigenen Sechszehner und gewährte Hahn freie Schussbahn. Auch hier bleibt festzuhalten, dass nicht nur wegen dieser Aktion Theuerkauf auf der Außenverteidiger Position eine Fehlbesetzung ist (wie auch schon in München). Braunschweig war gut im Spiel, bis zu dieser unerklärlichen Aktion von Kruppke. Man darf danach jedoch nicht so auseinanderbrechen. Ein möglicher (Teil)Erfolg wurde in 10 Minuten stümperhaft verschenkt. Auch beim dritten Tor schenkte man in der Abwehr ab, indem man nur die Zuschauerrolle bei Hahns Tor einnahm.

Die zweite Halbzeit wurde dann wieder positiver gestaltet. Kumba war für den indisponierten Boland gekommen und unser Team versuchte es mit zwei Spitzen. Der beste Braunschweiger Feldspieler, Oehrl, erzielte dann ein schönes Tor zum Anschluss. In zwei weiteren Situationen wäre mit etwas mehr Glück der zweite Treffer möglich gewesen. Es sollte nicht sein. Bereits nach einer guten Stunde hatte Lieberknecht den dritten Wechsel vollzogen (Korte für Kratz). Mal eine mutige Entscheidung. Half aber nichts. Wäre mit Davari nicht der beste Braunschweiger zwischen den Pfosten gewesen, wäre die Niederlage bei den vielen Kontermöglichkeiten der Augsburger höher ausgefallen. In der 75. Minuten schenkte Oehrl dann den Ball leichtfertig her. Altintop sagte danke und netzte ein. Festzuhalten ist, dass man als Bundesligist Geschenke auch annehmen muss. Die Augsburger taten es.

Ansonsten haben wir uns auf der Tour die Stimmung nicht vermiesen lassen. Es wurden wichtige Gespräche zur Anschaffung eines Dixiklos geführt, um den Drang Mitreisender gerecht werden zu können. Auch traditionelles Liedgut wurde den Gegebenheiten textlich angepasst. Auf ein Neues in 2014.

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