Eine Nachlese von den "Gestrandeten"

 20.12 Uhr Altstadt-Pub in Brandenburg. Wir betreten den Laden und sehen postwendend das 1:0 für Union. Lautes Gelächter setzte bei uns Eintracht Fans ein, unter dem Motto, wenn es läuft dann läufts.

 

Was war geschehen? 15.00 Uhr Abfahrt Heinrichsplatz Helmstedt, nicht unweit des Amtssitzes des Bürgermeisters der Kornstraße. Es wurde reichlich Verpflegung, Bier, Mettbrötchen eingeladen. Nach heutiger Erkenntnis…es kann nie genug Bier eingeladen werden. Mit rasender Geschwindigkeit nähern wir uns der Autobahn. Ein Handy  klingelt, unser Präsi Uwe geht ran: „Hallo…… Haaaalllo…… Halllllllllloooooo, Christel bist du es“? 10 Minuten später, „Haaaallllooooooo…., Christel, JA,  wir wissen es schon Christel, uns kann kein Stau aufhalten, haben ja genug Bier und Mettbrötchen mit“. Gegen 16:00 Uhr, nur noch 106 km vom Endziel entfernt. 18:53 Uhr nur noch 104 km entfernt. Mangels Bier, versuchen wir händeringend, auf der Autobahn stehend, unsere Eintrittskarten zu Dumpingpreisen für Dosenbier oder 2,00 Euro an den Mann zu bringen.

Doch ein Löwe gibt bekanntlich niemals auf um seine geliebte Eintracht dennoch zu sehen. Recherchen zur Folge, gibt es eine Sky Kneipe in Brandenburg, nur 8,9 km von der nächsten Abfahrt entfernt. Sollte doch in 7 Minuten zu schaffen sein. Doch auch auf der Landstraße kann mal lustiger Weise ein Bus quer stehen. FRUST! FRUST! Es muss hier mal in aller Deutlichkeit  geschrieben werden: FRUST!!! DAS BIER IST ALLE! Jetzt bemerkt auch unser Fahrer Ulli, dass es kritisch wird und  das es einer besonderen Aktion bedarf. Mit fahrlässigen Aktionen und berauschender Geschwindigkeit, von nahezu  40 km/h. Ulli bat uns doch endlich mal anzuschnallen, dann brachte er uns über Querstraßen oder waren es doch nur Feldwege, dem Altstadt-Pub sehr nahe.

Jetzt wurde es fast tragisch. Wir konnten den Skyfernseher und den goldenen Zapfhahn sehen, doch es betrug weitere 20 Minuten, für den 9er-Bus ein passenden Parkplatz zu finden. Wir betreten den Laden und wie gesagt, 10 Sekunden später, dass 1:0 für Union. „ Ey Kanone, was macht ihr denn hier“, klang es aus einen Nebenraum. Und zu unserem aller Erstaunen, hatten sich noch ca. weitere  67 Eintracht Fans in dieser Kneipe eingefunden. Es wurde aus der Clubkasse eine Runde getrunken, denn es wurde unserem Präsi Uwe schnell bewusst, dass wir uns durch diese Aktion ja reichlich Spritgeld erspart haben. Nebenbei gesagt, fiel ja auch noch das 1-1 durch Nymar, für unsere geliebte Eintracht.

Als  Fazit dieser Odyssee kann man wohl nur sagen, wir haben ja alle schon einmal vor Jahren gesagt bzw. bemerkt, bei unseren unzähligen schönen lustigen Bundesliga Reisen, wenn  nur nicht  das komische Fußballspiel über 90 min. dazwischen gekommen wäre. Wir sind deshalb auch zu der traurigen Erkenntnis gekommen das das durchaus stimmen kann! Diese Auswärtsfahrt wird uns ewig in Erinnerung bleiben und uns noch oftmals begleiten, sie war Legendär!

Jetzt freue ich mich schon auf nächste Woche, Auswärtsspiel in Regensburg, werde das Heimspiel gegen Fürth wohl sogar sausen lassen um mich am Montag  schon auf den Weg dorthin begeben um rechtzeitig dort zu sein. Also  meine lieben Freunde, besonders erwähnenswert ich  konnte doch noch zu meiner eigenen Freude meine Stehplatzkarte gegen eine Sitzplatzkarte (Frei Pinkeln) eintauschen!

 

BGG

Frank ( Kanone ) Brüning

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