Vor gut 2.600 Zuschauern, davon knapp 500 Fans unserer Eintracht, haben wir mit einem 3–3 nach Toren von Hofmann (32. Min), Bulut (48. Min) zur zwischenzeitlichen 0–2 Führung und Amudsen (74. Min) zum 1–3, bei Gegentreffern von Schäffler (63. Min), Andrist (86. Min) und Kyereh (90.+4 Min) zwei weitere verdiente und fast sichere Punkte verloren und mussten mit einem Punkt nach dem Spiel gegen Wehen-Wiesbaden leben. Ein ganz dicker Fehler von Torhüter Engelhardt vor dem 1–2 und eine fehlerhafte Entscheidung von Amudsen in der Offensive in der 90.+2 Min, die in seinem Platzverweis endete, stehen sinnbildlich für diesen unnötigen Verlust zweier ganz wichtiger Punkte.

Nach stress- und staufreier Anreise, die mit einen Parkplatz vor dem Stadion endete, ging es in die Blechdose von Wiesbaden, die eine kleine Abbildung der Konserve in Paderborn ist. Einziger Aufreger, Zwiebel-Ulli packte im 9er-Bus Mettbrötchen aus. Zum Glück aber ohne Extrembelastung für die Nase. Das Banner der Volkswagenlöwen war durch Sabine und Martin angebracht, das Spiel konnte starten. Eine über das gesamte Spiel bessere Eintracht schaffte es erstmalig in dieser Saison die Überlegenheit in gute Offensivaktionen und Tore umzusetzen. Die Innenverteidigung mit Tingager und dem überraschend (endlich) aufgestellten Valsvik leistet gute Arbeit, was die Außenverteidigung nicht in gleicher Güte leisten konnte. Offensiv ragten Bulut und Franjic heraus und Hofmann hat cool eingenetzt. Leider wurde mit dem Hintern alles wieder eingerissen, was vorne aufgebaut wurde. Vermeidbare Abspielfehler und fehlende Cleverness kosteten den Sieg. Auch die Wechsel des Trainers gingen wie schon im Spiel gegen Zwickau völlig nach hinten los und schadeten mehr als sie nutzten. Erstmalig gab es im Fanblock deutliche Unmutsäußerungen gegen das Umfeld der Mannschaft (in Person gegen Marc Arnold). Wenn vom Zeitpunkt her deplatziert, so doch eine klare erste Ankündigung was da wohl noch kommen wird. Die Rückfahrt verlief wieder völlig reibungslos. Es war sehr still, denn jeder hatte für sich mit dem Endergebnis zu kämpfen. Mit etwas Abstand gab es aber doch einiges Positives, auf das sich aufbauen lässt. Hoffentlich geht es jetzt (insbesondere was die Ergebnisse angeht) schnell voran, bevor der Anschluss ans Mittelfeld verloren geht und ein Verweilen auf einem Abstiegsplatz dauerhaft  bestehen bleibt.

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